Elektronenrad zur Fusion…

…nein leider handelt es sich noch nicht um einen Fusionsgenerator für den Gepäckträger unserer E-Bikes, es geht aber um eines der grössten und spannendsten Festival der Berliner Umgebung. Das Fusion Festival 2008.

Fusion 2008

Wenn alles gut geht ist Elektronenrad mit dabei. Wo in der Vergangenheit und auch heute noch alte Benzin Autos auf dem privat Gelände ein zweites Leben führen, landen dieses Jahr zum ersten mal drei E-Bikes.

Nicht irgendwelche Pedelecs sonder drei große Frachter werden es sein, zwei gelbe Post Bikes und ein rotes Bäckerrad. Sie werden der Crew und Technik während der Veranstaltung zur Verfügung stehen und hoffentlich Ordentlich eindruck hinterlassen.

Postrad Nummer 2

Der zweite gelbe Frachter ist fertig. Wieder hat ein altes Postrad neuen Schwung bekommen. Im Vorderrad des Gefährts dreht sich jetzt ein Crystalyt 4011. Der mit dem recht kleinem 24 Zoll Rad wirklich nicht schlecht zieht, auch mit mehr Beladung als dem alten Vorderrad…

Postrad Umbau Crystalyte 4011

Die beiden baugleichen Posträder und ein weiteres rotes “Bäckerfahrrad” mit Nine Continents Triebwerk gehen als nächstes zum härtetest auf das Fusion Festival. Gut eine Woche auf holprigem ex-Militärgelände können die Bikes beweisen was sie halten. Genug Staub, Sand und Matsch wird es wohl geben.

Massenproduktion…

…naja nicht wirklich. Aber 4 Motoren gab es zum einspeichen am Stück und auf der Reihe. Nachdem es hier Anfangs so einige Probleme und Ärger mit dem einspeichen der Hub Motoren gab, mausern wir uns hier bei elektronenrad zum zuständigen Profi in der Stadt.

4 Hub Motoren in 20 Zoll

Wer also mal wieder eine etwas exotische Nabe oder Speichenlängen hat die in einem klassischem Fahrradladen keiner kennt der meldet sich hier bei uns.

So und jetzt genug von der Werkbank hier, das nächste mal gibt es wieder Bilder von einem ganzen Fahrzeug…

Altes Eisen

So nochmal zu unseren alten Bleigel Akkupacks und wie wir das mit der Verkabelung anstellen…

Konzept ist, dass es die Möglichkeit gibt 36V und 48V Packs an die selben Ladeinfrastruktur anzuschließen.
Die Packs werden aus 12V Zellen zusammengesetzt. Zum Laden werden einheitlich 12V verwendet die Zellen werden also parallel geladen. Am Fahrzeug dann entscheidet sich ob der Pack für 36V und 48V verschalten wird.

Erstmal kompliziert, aber besser als sich 36V und 48V Ladegeräte zu besorgen. Der Effekt wird natürlich um so besser je mehr Lader in der Gegend verteilt sind. Mir sind hier jetzt 5-6 Ladestationen in der Stadt zugänglich, das erhöht die Flexibilität schon sehr.