Update: die altbekannten Händler…

Genau _Das_ meine ich. Wo bleibt da die Freie Software? Schaut man sich die Liste der Anwendungen, nach denen primaer gefragt wird, an findet man sich im Propep Wunderland wieder. All die Closed-Source Jünger und Formate vereint zum Gruppentermin, um sich auf der freien Plattform auszukotzen.
Freie Software sollte nicht zu unterwandern sein. “Sie wird immer frei bleiben! Gesichert durch eine freie Lizenz.” – heißt es. Ist auch Richtig, das Problem ist nur das die Lizenz nicht davor schützt das man sich drauf setzt und sie zu scheißt.
Wozu an Adobe rumdoktorn wenn es darum geht den Gimp weiter zu entwickeln? Was will man in AutoCad investieren wenn es seit Jahren an einem ordentlichem und freiem CAD Software Projekt mangelt? Also – unterstützt frei Software Entwicklung und investiert in neue freie Standards! Nicht den bestehenden Klotz portieren und nicht die Kontrolle über Standards, deren Weiterentwicklung und Preise bei den alten Verdächtigen belassen.

Da ich zZ eh unter Realitätsverlust leide, muss ich sagen die Honknase hier hat recht. Frei Software im industriellen Einsatz, und hier gerade bei User Anwendungen ist ein Prozent Testinstallationen, und zwar ein schlechtes Prozent.
Das es jede Menge kleine feine OS Schnippsel im Hintergrund gibt die die Welt erst zusammen halten ist allerdings auch Richtig und Wichtig.

Das sollte eigentlich nur ein kurzes Update zu dem Novell Rant zwei Postings weiter unten werden, ist dann aber doch wieder laenger ausgefallen….die kalten Winter Tage.

One Response to “Update: die altbekannten Händler…”

  1. andromeda.hyte.de - the weblog of Maximilian Bauer » Blog Archive » … and the Ugly. Says:

    [...] Nun aber zu dem Rant zu dem ich eigentlich kommen wollte. Novell bzw. das was von einer ehemals Deutschen Linux Distribution uebrig ist. Ich hab schon ein paar maldarueber geschrieben und konnte nur knapp an mir halten als die Novell und M$ kuschel Aktion vor ein paar Wochen begonnen hat. Deswegen weide ich auch garnicht den Umstand dieser wirklich dubiosen Vertraege aus sondern beschaeftige mich lieber mit den Folgen. Zack zum ersten, dieses Posting ist gleich zu Anfang eines der schwerwiegensten Beispiele fuer das Problem wenn freie Software zusammen mit Kommerziellen Partnern betrieben werden soll. Novell kickt ihren Versuch einen freien Ersatz fuer das M$ Exchange System zu konzipieren – Hula. Natuerlich zu gunsten “schon vorhandener Systeme”. (”but nearly every organization we’ve talked to already has a mail infrastructure. Bringing Hula in for the webmail means duplicating their SMTP, IMAP, and POP setup.” – Vorhandener Vertraege trifft es afaik besser). Das meinte ich damals, wozu in proprep Software investieren, oder sie gar auf eine freie Platform portieren, wenn so das ganze freie Konzept doch wieder nur in die Probleme und Unzulaenglichkeiten von kommerziellen Systemen mit sich bringt. Ich befuerchte nicht das GNU mit Aktionen wie diesen doch noch zu UNIX wird. Ich befuerchte auch nicht das solche Deals und Geschaeftsmodelle der freien Software Community im Wege stehen. Was schlimm ist, ist dass die Sache wohl auch weiterhin fuer die breite Masse nicht besser wird. Den Kunden von M$ rate ich auf den Deal aufzupassen, die Konsistenz des immer gepriesenen “alles aus einer Hand” Models ist hier zu einem Witz mutiert. Gennerell galt auch vorher schon, wer kauft schon seine Mailserver Infrastruktur bei einem Spielekonsolenhersteller? – Die Grosse breite Masse. [...]

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